und – er erwacht.

Ein Junge begegnet mit seinem Vater einem aufgepeitschten Mob. Schäumend vor Wut drischt die betrunkene Gruppe auf ein hilfloses, schwaches Pferd ein. Der Junge traut seinen Augen nicht: Wie kann es sein, dass diese Erwachsenen solche Lust an der Gewalt haben? Er tut alles, was in seiner kindlichen Macht steht, um die Meute zu stoppen. […]

Der Trost der Dinge

Daniel Miller beschreibt in seinem Sachbuch „Der Trost der Dinge“ mit einem besonderen, anthropologischen Blick die Bewohner einer Straße im südlichen Teil von London.Hier lebt beispielsweise George, von staatlichen Institutionen abhängig und auf den korrekten Verlauf seines Begräbnisses wartend. Oder Marina mit ihren Kindern, leidenschaftliche Sammlerin von Happy-Meal-Figuren. Ein Computer-Junkie, eine Wrestlerin… eine bunte Gesellschaft […]

Letzte Räume

Ein besonderes Dankeschön an Shana Kappus, die das Projekt fotografisch begleitet hat. Wie wollen Menschen heute am liebsten beerdigt bzw. bestattet werden und wie denken sie über das Leben nach dem Tod? Was hat sich in den letzten Jahren geändert? Welche Auswirkung hat die zunehmende Säkularisierung in Bezug auf Bestattungswünsche und Jenseitsvorstellungen. Aus Berichten, Interviews […]

Doktor Utz oder <br>Die wundersame Läuterung des Jürgen Schneider

Der Fall Dr. Jürgen Schneider hat Mitte der neunziger Jahre die bundesrepublikanische Öffentlichkeit bewegt. Wie konnte es sein, dass jemand über Jahre hinweg immer mehr Geld bekam: Kredite über kapp sechs Milliarden Deutsche Mark? Wie konnte es sein, dass die Banken so blind waren? Das Theaterstück begibt sich auf Spurensuche dieser Geschichte. Utz Jürgen Friedrich […]

Emmaus oder <br>Brannte uns nicht das Herz

Sind Sie glücklich? Warum und seit wann? Woran merken Sie , dass Sie glücklich sind? Wie würden Sie dieses Gefühl beschreiben? Ordnen Sie auf einer Scala von 1 bis 10 Ihr Glücklich-Sein ein! Was hat Sie glücklich gemacht? Wie kamen Sie zu Ihrem Glück? Wann sind Sie besonders glücklich? Was ist das Geheimnis Ihres Glücks? […]

Buntschatten und Fledermäuse

Sehr genau und nachvollziehbar beschreibt der Autor, wie er Dinge und Menschen erkundet. „Buntschatten“ ist seine Bezeichnung für die angenehmen Menschen, „Fledermaus“ nennt er die unangenehmen. Der Autismus von Axel Brauns ist nicht so stark ausgeprägt, dass er auf Anhieb für jeden erkennbar ist, und so kann er mit der Hilfe seiner Familie Regelkindergarten und […]

hygienisch husten

Der Arzt Ignaz Semmelweis kämpfte Mitte des 19. Jahrhunderts verzweifelt gegen das Kindbettfieber. Es ist der Beginn der modernen Hygiene.  Der Theaterabend erzählt von unserem Umgang mit Krankheit, Ansteckung und Reinlichkeit und untersucht das Verhältnis zwischen Wissenschaft und Gefühl, zwischen Selbstschutz und Mitmenschlichkeit. Gefördert von

Erst schlafen, bevor ich geh’

Ein Projekt über Familienverstrickungen für sechs Schauspieler*innen und Fotografin. Zwei literarische Vorlagen über dominante Vaterfiguren liefern die Folie für eine theatralische Untersuchung der bürgerlichen Familie.  „Die kluge Else“ aus dem Märchen der Gebrüder Grimm rückt die Tochter ins Zentrum des Geschehens, Kafkas „Brief an den Vater“ schildert die Familie aus der Perspektive des Sohnes. Das […]